Herzlich willkommen bei den Jungen Briefmarkenfreunden in Hamburg. 2016 feiern wir unser 60-jähriges Bestehen.

In mehreren Hamburger Stadtteilen findet ihr unsere Jugendgruppen. Wir sind in Alstertal, Bergedorf, Billstedt, Eimsbüttel, Hamm und Wandsbek. Für alle, die nicht zu unseren Gruppentreffen vor Ort kommen können, bieten wir ein besonderes Angebot über unsere Jugendgruppe Stadt Hamburg. Hier bekommt ihr regelmäßig Post und erfahrt wo in Hamburg etwas rund um das Briefmarken sammeln los ist.
Ihr könnt Euch auch auf unserer Internetseite www.jbfh.de direkt informieren oder schickt uns eine E-Mail an email(at)jbfh.de.

Meldung vom 25-08/2021
Bericht über die Zentralveranstaltung Tag der Jungen Briefmarkenfreunde auf dem Hof Eggers

Im Früh­jahr reifte bei uns der Ent­schluss, sich auch in diesem Jahr am TdJB zu be­tei­ligen. Da das dies­jäh­rige Thema der Ju­gend­marken „his­to­ri­sche Trak­toren“ lau­tete, bot es sich an, die Ver­an­stal­tung auf einem Bau­ernhof durch­zu­führen. Mit dem Biohof Eg­gers wurde auch schnell ein ge­eig­neter Ort ge­funden. Da die Gruppe Simeon-​Hamm anbot, uns bei un­serem Vor­haben zu un­ter­stützen, wagten wir uns sogar daran, eine Zen­tral­ver­an­stal­tung mit einem Son­der­postamt und Son­der­stempel durch­zu­führen. Die Zu­sam­men­ar­beit mit dem „Team Er­lebnis: Brief­marken“ bei der Deut­schen Post klappte auch wie immer vor­züg­lich und schnell lag uns der Ent­wurf des Son­der­stem­pels vor. Un­sere Vor­freude auf die Ver­an­stal­tung war groß. Die Wer­be­trommel wurde fleißig ge­rührt, auch durch die gute Un­ter­stüt­zung der Fach­stelle Öf­fent­lich­keits­ar­beit bei der DPhJ.

Doch dann folgte die große Er­nüch­te­rung. Ende Juni wurde be­kannt, dass das Team Er­lebnis:
Brief­marken zum 1.7.21 auf­ge­löst wird. Was sollte das für Aus­wir­kungen auf un­sere Ver­an­stal­tung haben? Zu­erst gab es nie­manden, der uns wirk­lich wei­ter­helfen konnte. Doch dann gab es Ent­war­nung. Es gibt einen neuen An­sprech­partner. Dieser be­stä­tigte uns, dass die Post mit einem (ex­ternen) Event­team vor Ort sein würde und auch den Son­der­stempel mit­bringt. Nur den Ver­kauf der Brief­marken müssten wir selbst or­ga­ni­sieren. Diese können wir be­stellen und die nicht ver­kauften Marken an die Post zu­rück­geben. Hierfür würden wir ein Be­stell­for­mular er­halten. Auf dieses For­mular war­teten wir aber ver­ge­bens. Un­ge­fähr 2 Wo­chen vor un­serer Ver­an­stal­tung wurden wir (auf Nach­frage) ge­beten, eine Liste zu er­stellen, welche Marken man uns zu­schi­cken soll. Diese würden uns per Ex­press zu­ge­stellt. Dies er­le­digten wir um­ge­hend und wieder be­gann das große Warten. Als am Mitt­woch vor der Ver­an­stal­tung die Marken noch nicht ein­ge­troffen waren, der erste Anruf: „Wo bleiben die Marken?“ Don­nerstag er­neut! Immer die gleiche Ant­wort: „Die Marke sollten per Ex­press an sie gehen, ich frage bei der Ver­ant­wort­li­chen nach“. Freitag 06.08.21, Anruf von der Deut­schen Post: „Die Marken werden ihnen morgen bis 12 Uhr zu­ge­stellt, das ist der Termin den man uns ge­nannt hat.“. Nach län­gerem Pa­laver konnte er­reicht werden, dass man ver­su­chen wird die Marken am 7.8.21 zwi­schen 7 und 10 Uhr am Ver­an­stal­tungsort zu­zu­stellen. Das be­deu­tete aber, dass wir schon lange vor Be­ginn vor Ort sein mussten.

Nach ei­nigen wei­teren Te­le­fo­naten brachte uns dann am Frei­tag­nach­mittag, der bei der Post Zu­stän­dige, von einer an­deren Ver­an­stal­tung, einen Teil der von uns be­stellten Marken (zu­sätz­lich) vorbei. Damit war si­cher­ge­stellt, dass zu Ver­an­stal­tungs­be­ginn Brief­marken vor­rätig waren und wir konnten auch die Vor­be­stel­lungen fertig ma­chen.

Am Sams­tag­morgen hieß es dann früh auf­stehen, die Express-​Sendung der Post sollte ja kommen (traf dann aber erst gegen 11.30 Uhr ein). Und immer wieder der bange Bick in den Himmel. Die Wet­ter­vor­her­sage hatte teils kräf­tige Re­gen­schauer pro­phe­zeit. So musste ein wenig im­pro­vi­siert werden. Ei­gent­lich sollte alles im Freien statt­finden. Nun mussten für ei­nige Ak­ti­vi­täten Mög­lich­keiten im In­neren ge­sucht werden. Aber auch das ge­lang und die Be­su­cher konnten kommen.

Da auch in der ört­li­chen Presse aus­führ­lich be­richtet worden war, kamen nicht nur die üb­li­chen Hof­be­su­cher und -kunden son­dern auch et­liche Phi­la­te­listen und An­wohner, die sich mit Be­legen, Son­der­stem­peln und Brief­marken ein­deckten. Die Post hatte neben dem Son­der­stempel auch einen Stand auf­ge­baut, auf dem sie in­for­mierte und für die Kleinsten eine Mal­sta­tion be­reit­hielt. Unser Lan­des­ring war mit seinem Zelt und reich­lich In­for­ma­ti­ons­ma­te­rial, Spielatt­rak­tionen wie „Hand-​Puck“, „Riesen-​Vier-​Gewinnt“ dem be­rühmten Glücksrad und einer Brief­mar­ken­wühl­kiste, ver­treten. In einer Scheune zeigten wir Samm­lungen zum Thema Land­wirt­schaft. Be­treut wurde der Stand von den Mit­glie­dern der Gruppe Simeon-​Hamm. Hierfür an dieser Stelle noch einmal un­seren „herz­li­chen Dank“!

So lange es tro­cken war, kamen zahl­reiche junge Fa­mi­lien mit ihrem noch sehr jungen Nach­wuchs vorbei. Es gab Schweine, Schafe und Hühner zu be­wun­dern, sowie einen Storch und die Hof­katze. Dann kamen auch noch Trecker-​Oldtimer zum Be­wun­dern an­ge­tu­ckert: Ein Lanz-​Bulldog sowie ein Magirus-​Trecker. Auf einem neueren Mo­dell mit an­ge­hängtem An­hänger konnten Kinder mit dem Bauern eine große Hof­runde drehen. Un­sere ei­gent­liche Ziel­gruppe (Schul­kinder) war aber schon sehr rar.

Es hat sich ge­zeigt, dass das Thema Trak­toren und Ar­beits­ge­räte viele Sammler in­ter­es­siert. So gingen et­liche Be­stel­lungen für die Be­lege ein. Ein Sammler kam sogar extra aus Halle in West­falen an­ge­reist. Leider hatte er sich im Datum vertan und kam am Sonntag. Wir hatten aber noch einen Beleg für ihn und konnten ihm auch mit dem Hin­weis, dass er den Stempel noch bei der Stem­pel­stelle be­kommen kann, wei­ter­helfen.

Fazit: Eine schöne Ver­an­stal­tung. Nur das ganze Theater, dass sich durch die Auf­lö­sung des Teams „Er­lebnis: Brief­marken“ ergab war ex­trem be­las­tend. Einer Ju­gend­gruppe ist der zu­sätz­liche Auf­wand, der sich durch den Ver­kauf (und die damit zu­sam­men­hän­gende Or­ga­ni­sa­tion) der Brief­marken er­gibt, nicht zu­mutbar. Da kann man nur auf die Zu­kunft hoffen. Dem Ver­nehmen nach soll im kom­menden Jahr der Ver­kauf auch durch das Event-​Team er­folgen. Mehr­fach standen wir kurz davor die Ver­an­stal­tung in dieser Form ab­zu­sagen.

Werner Heit­mann
Junge Brief­marken­freunde Gruppe Ber­ge­dorf


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