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Meldung vom 28-09/2021
TdJB mit der Agrarerzeugergemeinschaft Pretzier

Am 11. Sep­tember 2021 lud die Ju­gend­gruppe „Junge Brief­marken­freunde Pret­zier“ auf den Hof der Agrar­er­zeu­ger­ge­mein­schaft Pret­zier ein. Da das Thema der dies­jäh­rigen Ju­gend­marken „His­to­ri­sche land­wirt­schaft­liche Nutz­fahr­zeuge“ war, wurden neben einer Brief­mar­ken­aus­stel­lung von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr auch echte Trak­toren und an­dere his­to­ri­sche Nutz­fahr­zeuge aus­ge­stellt.

Vorab galt es mit der Agrar­er­zeu­ger­ge­mein­schaft über die Idee einer ge­mein­samen Ver­an­stal­tung zu spre­chen, mit der Deut­schen Post über die Ein­rich­tung eines Son­der­post­amtes zu kom­mu­ni­zieren und auf­grund der Corona-​Pandemie ein Hy­gie­ne­kon­zept zu er­stellen.


an den Hebeln der Landmaschinen...

Wäh­rend die Ge­spräche mit der Agrar­er­zeu­ger­ge­mein­schaft durchweg po­sitiv ver­liefen, war die Kom­mu­ni­ka­tion mit der Deut­schen Post nach Ab­schaf­fung des Erlebnis-​Briefmarken-​Teams zum 30.06.2021 sehr zeit­in­tensiv und an­stren­gend. Dass Son­der­post­ämter nicht mehr mög­lich sind, stellte sich sehr schnell heraus, aber man si­cherte uns zu, dass ein Event-​Team vor Ort sein wird, das den Stempel dabei hat und die Ak­ti­vi­täten der Phi­la­telie durch den Event-​Charakter dar­stellen wird. Ob­wohl wir ent­täuscht dar­über waren, dass es kein Son­der­postamt geben wird, waren wir doch neu­gierig auf das neue Team.

Am 25.08.2021 be­kamen wir dann die Nach­richt, dass das Event-​Team nicht vor Ort sein wird. Es wurde uns mit­ge­teilt, dass nichts gegen einen land­wirt­schaft­li­chen Be­trieb als Ver­an­stal­tungsort spricht, dass die Deut­sche Post sich aber nicht in einer Ga­rage prä­sen­tieren kann. Somit kam also Plan B in Be­tracht, näm­lich, dass vorab Be­lege er­stellt werden. Dazu hätten wir al­ler­dings die ent­spre­chenden Marken, die uns auf Kom­mis­sion an­ge­boten wurden, spä­tes­tens 14 Tage vorher haben müssen. Tat­säch­lich kamen sie 3 Tage vor der Ver­an­stal­tung bei uns an. Das lag vor allem daran, dass man sie uns eine Woche vorher (was für Vor­ab­stem­pe­lungen so­wieso zu spät war) per Ex­press zu­sandte. Da ich meine Tä­tig­keit als Grup­pen­lei­terin eh­ren­amt­lich ausübe und ich tags­über meiner be­ruf­li­chen Tä­tig­keit nach­gehe und mein Mann na­tür­lich auch, ist tags­über nie­mand zu Hause und dem­ent­spre­chend konnte die Sen­dung nicht per­sön­lich zu­ge­stellt werden. Schließ­lich rief mich eine Mit­ar­bei­terin der Deut­schen Post an und wir ei­nigten uns darauf, dass die Sen­dung an meine El­tern ge­schickt werden kann (womit ich meine El­tern na­tür­lich un­gern be­lastet habe). Zwei Tage vor der Ver­an­stal­tung er­hielt ich eben­falls über meine El­tern einen Brief­kasten (einen Pa­ket­karton der Deut­schen Post mit Einwurf-​Schlitz), mit dem Hin­wies, dass ich ihn spä­tes­tens einen Tag nach der Ver­an­stal­tung an die Son­der­stem­pel­stelle nach Berlin schi­cken sollte. Auf das ver­spro­chene Give-​away-​Paket (Mal­bü­cher, Mal­vor­lagen, Bunt­stifte usw.) war­tete ich ver­ge­bens.

Als po­sitiv stellte sich auch das Ge­spräch mit dem Ge­sund­heitsamt heraus, denn unser er­stelltes Hy­gie­ne­kon­zept wurde sehr ge­lobt und man teilte uns mit, dass eine Ge­neh­mi­gung nicht not­wendig ist, je­doch auf Ein­hal­tung der 3G-​Regel ge­achtet werden muss, was die Be­su­cher auch all­ge­mein ak­zep­tierten.


Der Briefkasten mit dem Sonderstempel

Von nah und fern kamen Mit­glieder und Gäste. Wie immer mit dabei eine Ab­ord­nung des „Ver­eins zur För­de­rung der Phi­la­telie und Post­ge­schichte“ aus Mag­de­burg. Sie sind immer eine Be­rei­che­rung für fach­kun­dige Ge­spräche und bieten Jung und Alt Tipps rund um das Sam­meln von Post­wert­zei­chen und schätzen kos­tenlos Samm­lungen. Die Mit­glieder der Ju­gend­gruppe hatten eine kleine Aus­stel­lung auf­ge­baut und Ben­jamin Graf zeigte zum ersten Mal einen Teil seines Schach-​Exponats, mit dem er in diesem Jahr an der Deut­schen Mann­schafts­meis­ter­schaft der Jungen Brief­marken­freunde in Vlotho teil­nehmen möchte. Am In­for­ma­ti­ons­stand ver­kauften die Kinder die Brief­marken. Ben­ja­mins Vater half beim Ver­kauf, denn ob­wohl die Kinder durchaus gut rechnen können, ist es für eine Ju­gend­gruppe schon schwierig, die Ar­beit, die vorher ein Mit­ar­beiter der Deut­schen Post über­nommen hat, zu leisten. Die Kasse musste ja hin­terher auch stimmen.

Den­noch hat die Ver­an­stal­tung allen Be­tei­ligten großen Spaß ge­macht. Alle Gäste hatten gute Laune. Ob­wohl Regen an­ge­sagt war, war das Wetter super und alles konnte wie ge­plant an der fri­schen Luft durch­ge­führt werden. Die Kinder hatten sicht­lich ihre Freude daran, die Trak­toren zu be­staunen und der eine oder an­dere klet­terte auch in und auf die Ma­schinen (unter Auf­sicht na­tür­lich). Am Stand der Brief­marken­freunde gab es wieder das be­liebte Plansch­be­cken, indem die Kinder stö­bern konnten und bei einem Ball-​Zielwurf-​Spiel in einen Post­karton konnten die Kinder kleine Preise ge­winnen. Be­liebt waren die bunten Luft­bal­lons, An­ste­cker, Le­se­zei­chen und Poster, die die Gruppe An­fang des Jahres zum Ju­bi­läum der Sen­dung mit der Maus vom Erlebnis-​Briefmarken-​Team er­halten hat und die hierbei ent­spre­chende Ver­wen­dung fanden.

Nachdem wir dann einen Tag nach der Ver­an­stal­tung die be­stellten Be­lege im Eil­tempo fran­kierten und be­schrif­teten, damit sie am nächsten Tag in dem Brief­kasten ver­schickt werden konnten, kam der Groß­teil der Be­lege in­zwi­schen bei den Phi­la­te­listen an. Ei­nige der Be­lege sind al­ler­dings noch nicht an­ge­kommen, wie ich heute wieder von einem Sammler er­fahren habe. Eine Ab­rech­nung der Marken auf Kom­mis­sion habe ich in­zwi­schen er­halten, es ver­lief etwas an­ders als ich es mir vor­ge­stellt habe, aber es sieht erstmal so aus, als wenn es funk­tio­niert.


Beim Briefeschreiben


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