Tag der Jungen Briefmarkenfreunde
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   Meldung vom 12.07.2026:
PRETZIER: Dorfjubiläum mit Tag der Jungen Briefmarkenfreunde

Am 20. Juni 2026 fei­erte das Dorf Pret­zier sein 710-​jähriges Dorf­ju­bi­läum. Die Jungen Brief­marken­freunde Pret­zier nutzten diese be­son­dere Ge­le­gen­heit, um sich im Rahmen des Tages der Jungen Brief­marken­freunde mit einem ab­wechs­lungs­rei­chen In­for­ma­ti­ons­stand zu prä­sen­tieren.

Be­reits am Vor­abend waren zwei Mit­glieder der Gruppe zur Fest­sit­zung in die Pret­zierer Kirche ein­ge­laden. Für eine be­son­dere Über­ra­schung sorgte Bür­ger­meister Frank Schweigel, der Grup­pen­lei­terin Carmen Kauff­mann als An­er­ken­nung für ihre 40-​jährige eh­ren­amt­liche Tä­tig­keit einen großen Blu­men­topf über­reichte. Auch der Bür­ger­meister der Han­se­stadt Salz­wedel, Olaf Mei­ning, fand an­er­ken­nende Worte für die en­ga­gierte Ar­beit der Brief­marken­freunde. Im An­schluss an die Fest­sit­zung klang der Abend bei einem ge­mein­samen Abend­essen im Fest­zelt aus.

Am Samstag be­gann um 14.00 Uhr die Ju­bi­lä­ums­ver­an­stal­tung. Wäh­rend im großen Fest­zelt die Pret­zierer Dorf­chronik vor­ge­stellt wurde, prä­sen­tierten sich im be­nach­barten Zelt die orts­an­säs­sigen Ver­eine. Den Jungen Brief­mar­ken­freunden stand ein großer Tisch zur Ver­fü­gung, auf dem ihre um­fang­reiche Grup­pen­chronik aus­ge­stellt war. Ein Roll-​up machte be­reits von Weitem deut­lich, wer sich hier prä­sen­tierte. Vor dem Zelt in­for­mierte zudem eine kleine Aus­stel­lung über die größten Er­folge der Ju­gend­gruppe. Da­neben be­fanden sich der In­fo­stand mit dem be­liebten Glücksrad und zahl­rei­chen kleinen Ge­winnen. Zur Un­ter­stüt­zung waren Ro­land Köhne vom Verein zur För­de­rung der Phi­la­telie und Post­ge­schichte aus Mag­de­burg sowie Ma­rion Müller und Karin Schramm aus Salz­wedel mit vor Ort. Na­tür­lich durfte auch das be­liebte Briefmarken-​Planschbecken nicht fehlen. Schon kurz nach Ver­an­stal­tungs­be­ginn herrschte reger An­drang. Be­son­ders die Kinder hatten viel Freude am Glücksrad und den zahl­rei­chen Preisen. Zu ge­winnen gab es Auf­kleber, An­ste­cker, Le­se­zei­chen, Poster, Post­karten und Brief­mar­ken­tüt­chen. Viel­leicht wurde bei dem einen oder an­deren Kind an diesem Tag sogar die Be­geis­te­rung für das Brief­mar­ken­sam­meln ge­weckt.

Großes In­ter­esse fand auch die aus­ge­stellte Grup­pen­chronik. Viele Be­su­cher blieben stehen, blät­terten durch die zahl­rei­chen Zei­tungs­be­richte und Fotos und ent­deckten dabei sich selbst, Freunde oder Fa­mi­li­en­an­ge­hö­rige wieder. So ent­wi­ckelte sich die Chronik schnell zu einem be­liebten Ge­sprächs­thema und weckte viele schöne Er­in­ne­rungen.

Ein wei­terer Hö­he­punkt des Fest­wo­chen­endes war am Sonntag das ge­mein­same Bür­ger­früh­stück. Auch die Jungen Brief­marken­freunde ließen sich die Ge­le­gen­heit nicht ent­gehen, daran teil­zu­nehmen. Wäh­rend draußen zeit­weise strö­mender Regen nie­der­ging, ge­nossen die Be­su­cher die ge­müt­liche At­mo­sphäre im Fest­zelt. Nachdem das Wetter wieder besser ge­worden war, wurden Glücksrad und In­fo­stand er­neut auf­ge­baut und standen den Gästen bis zum Nach­mittag zur Ver­fü­gung.

Am Samstag en­dete die Prä­sen­ta­tion der Brief­marken­freunde um 19.00 Uhr, bevor im Fest­zelt der Tanz­abend be­gann. Doch auch am Sonntag waren sie noch bis 15.00 Uhr auf dem Fest­ge­lände ver­treten. Be­son­ders die jüngsten Be­su­cher konnten sich kaum von den vielen Brief­marken und Mit­mach­an­ge­boten lösen. Schließ­lich wurde der Stand ge­meinsam ab­ge­baut und sorg­fältig ver­staut. Viele der Ma­te­ria­lien werden auch bei zu­künf­tigen Ver­an­stal­tungen wieder zum Ein­satz kommen und hof­fent­lich er­neut zahl­reiche Kinder und Er­wach­sene für das fas­zi­nie­rende Hobby der Phi­la­telie be­geis­tern.